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Geschichte der Region


Auf dem Gebiet von LGD N.A.R.E.W. lebte schon immer eine Bevölkerung aus verschiedenen Kulturen. Die archeologischen Grabungen beweisen, dass der Mensch bereits in der Altsteinzeit hier aktiv war, als sich in der Ober-Narew Gemeinderegion die ersten Menschengruppen niedergelassen haben. In der Umgebung von Sura¿ wurden die Spuren von Rentierjägern aus dem 1. Jahrhundert v.Ch. sowie die Siedlungsspuren der Kelten aus dem 2.-3. Jahrhundert n.Ch. gefunden. In Sura¿ stellt ein privates Museum seine archeologischen zahlreichen Sammlungen auf, die auf eine reiche Geschichte der Ober-Narew Region hindeuten.

 

Die erste Erwähnung über Siedlerniederlassungen auf dem Gebiet von LGD N.A.R.E.W. stammen aus dem frühen Mittelalter. Damals stand hier bereits eine feste Burg in der Nähe von Tykocin und der heutigen Ortschaft Sierki. Sie wird Zamczysko (ein großes, gewaltiges Schloss) genannt. Im 11. und 14. Jahrhundert war das Schloss eine Masowien-Burg der Vögte. Die feste Burg in Sura¿ gehörte zu den ruthenischen Fürsten. Im 13. Jarhundert wurde Sura¿ mehrmals von den Tataren überfallen, die Burg wurde zerstört und später wiederaufgebaut. W³adys³aw Jagie³³o schätzte die Rolle von Sura¿ und der Podlasie Region hoch ein und daher unterschrieb er im Jahre 1382 mit Von Kniprode einen Friedensvertrag, kraft dessen Sura¿, Bielsk und Drohiczyn von den Überfällen der Kreuzritter für die nächsten 10 Jahre verschont werden sollten. Im Jahre 1445 bekam Sura¿ die Stadtrechte.

 

Im 12. und 13. Jahrhundert lag die Region der heutigen Gemeinden von der Partnerschaft N.A.R.E.W. an der polnisch-jatwingisch-ruthenischen Grenze und war vom Urwald bedeckt, wo Holzfäller, Waldbienenzüchter, Biberzüchter, Teerbrenner und eine sich mit Sammeln und Jagen beschäftigende Bevölkerung lebten. Die Einheimischen waren Zeugen von zahlreichen Schlachten, die aufgrund der polnischen, ruthenischen und jatwingischen Unterschiede oft vorkamen. Der Narew Fluss bildete ein Zentrum, das die Bevölkerung zusammenhielt und zur wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung beitrug.

 

Im 15. Jahrhundert entwickelte sich Tykocin, als ein Teil des Masowien-Fürstentums, aus einer am Fuße der Burg angelegten Siedlung in eine mit den Stadtrechten. Sie lag an der Grenze zwischen Masowien und dem Litauischen Großfürstentum. Mit der Zeit wurde ebenso durch den Fürsten Janusz Mazowiecki die Siedlung Kobylino gegründet, die aus einigen ausschließlich vom Adel bewohnten Dörfern bestand. Aus diesem Zeitraum stammen die ersten Erwähnungen über Kurowo.

 

Der König Kazimierz Jagielloñczyk kaufte die Ober-Narew Grundstücke im Jahre 1443 von dem Masowien Fürsten und schloss sie an das Litauische Großfürstentum an. Im Jahre 1464 wohnten in Dani³ów neben Sura¿ einige Familien mit dem Familiennamen £appa, vom welchen wahrscheinlich der Ortschaftsname £apy herkommt. Im 15. Jahrhundert wurde das Dorf Kobylin-Borzymy zum Sitz des Familiengeschlechts Kobyliñski. Die auf dem anderen Ufer gelegene Ortschaft Choroszcz ging in den Besitz von Iwan Chodkiewicz, einem Kiewer Bojar. Die Choroszczer Güter, die später dem Aleksander Chodkiewicz, dem Sohn von Iwan gehörten, erlebten eine rege Entwicklung im 15. Jahrhundert. Dies geschah hauptsächlich dank der guten Güterverwaltung und des Reichtums des Choroszcz umhüllenden Urwalds. Mit der Zeit entstanden auf den Grundstücken von der Familie Chodokiewicz weitere Ortschaften wie Ruszczany, Zastawie, Sienkiewicze, Barszczewo, Jeroniki, ¯ó³tki und Müllermühlen der Familie Dziki. Im Jahr 1471 wurde in Soko³y eine Pffargemeinde gegründet und dann eine Kirche gebaut.

 

Während des 16. Jahrhunderts entwickelten sich auf dem Narew-Gebiet weitere Siedlungen und neue Landgüter. Im Jahre 1515 entstand am Fluss Turo¶ñ ein Hofsitz, durch Jerzy Raczko Purzycki, den Landrichter von Bielsk gegründet. Kurz darauf errichtete Maciej von Krajne mit dem Wappen Beil, dem das Landgut vom König Zygmunt dem Alten zuerkannt wurde, das weitere Landgut Buzuny.  

 

Die Gründung der Polnisch-Litauischen Union brachte den Zugang zum Meer, schaffte eine politische Übermacht über die Kreuzritter und trug zur Produktionsentwicklung und zum Getreideexport bei. Diese Faktoren ermöglichten einen schnellen wirtschaftlichen Fortschritt und trotz der zahlreichen Adels- und Magnatenstreitigkeiten war das 16. Jahrhundert eine Zeit, in der sich das nationale Bewusstsein vor allem unter den Adligen verwurzelt hat. Die polnischen Städte auf dem Podlasie-Gebiet standen im Zeitalter der Handels- und Handwerksentwicklung vor dem Problem des Fehlens von bürgerlichen Traditionen. Im Jahre 1522 lies Olbracht Gaszto³d, der Besitztümer von Tykocin, in die Stadt Juden kommen. In damaliger Zeit erwies sich solcher Schritt stimulierend für die Stadtentwicklung, vor allem dank der jüdischen Handelskultur, die mit der Zeit von der einheimischen Bevölkerung übernommen werden sollte. Danach entwickelte sich die jüdische Gemeinde und setzte ihre Handelstätigkeit auf diesem Gebiet fort, bis zu den tragischen Ereignissen im 20. Jahrhundert.

 

Die ethnischen und religiösen Unterschiede zeichneten sich deutlich auch in Choroszcz. Die Mönche erbauten in der Stadt (die Stadtrechte wurden im 1507 verliehen) eine griechich-katholische Kirche und dienten der Bevölkerung des griechich-katholischen Glaubens. Nachdem die Güter von Choroszcz in den Besitz der Familie Chodkiewicz zurückgegangen waren, erschienen in der Stadt Juden, deren Arbeit eine weitere Entwicklung dieser Güter versicherte.

 

Auf andere Art und Weise wurde das Gut in der Nähe von Dörfern: Kobylin-Borzymy, Kurowo und Waniewo sicher gestellt. Hier wurde um das Jahr 1521 eine Schanze aufgeworfen, um das Übersetzen des Flusses Narew zu schützen. Die Schanze wurde von der Bevölkerung „Kozio³ek" (das Ziegenböckchen) genannt. Die Ruinen dieser Fortifikation sind bis heute vorhanden. Man kann sie während des Übersetzens durch die Narew sehen.

 

Nach dem Vertrag der Lubliner Union im Jahre 1569 wurden die Ober-Narew-Gebiete zusammen mit ganzem Podlasie der Krone angeschlossen. Der Gewinner dessen war hauptsächlich der Ort Tykocin, der zur Königsburg wurde und oft von den nächsten Herrschern: Zygmunt August, Zygmunt III. und Wladyslaw IV. besucht wurde.

In der Zwischenzeit wurde die Hauptstadt des Landkreises Bielsk, Sura¿, im Jahre 1533 der Königin Bona zugesprochen. Die Stadt entwickelte sich dynamisch und trug dazu bei, dass um die Stadt herum weitere Ortschaften entstanden (Zawyki, im 1558). Nachdem Sura¿ der Krone angeschlossen worden war, gewann die Stadt an Bedeutung. Man setzte hier ein Landgericht fest. Am Ende des Jahrhunderts entstand das Gut £apy Barwiki (heute ist es das Zentrum von £apy), dessen Besitzer Bogus³aw £appy war, der Sohn von Serafin.

 

Das 17. Jahrhundert war eine Zeit der polnisch-schwedischen und polnisch-russischen Kriege und eines wirtschaftlichen Verfallens des polnischen Staates. Die wichtigen Städte des Ober-Narew-Gebiets erlitten ziemlich große Schäden in Folge der Kämpfe zwischen der polnischen und schwedischen Armee. Das Tykociner Schloss wurde während der schwedischen Sintflut vom Feind erobert und im Jahre 1657, als die polnische Armee versuchte, das Schloss wiederzugewinnen, von Schweden teilweise in die Luft gesprengt. Im Jahre 1661 hielt sich in Tykocin Stefan Czarniecki auf, der Kriegsheld der Kämpfe mit den Schweden. Der König Jan Kazimierz übergab ihm die Tykociner Güter. Choroszcz wurde leider nicht von den tragischen Ereignissen im Jahre 1683 verschont, als ein Brand die ganze Stadt mit 600 Häusern, einem Kloster, einer katholichen Kirche und einer ortodoxen Kirche verschlungen hat. Die Güter Waniewo und Kurowo wurden wiederum stets von verschiedenen Veränderung betroffen. Die Güter bakamen oft einen neuen Besitzer, bis sie endgültig in den Besitz von Orsettich gingen. Die Fortifikation „Kozio³ek” war ein Zeuge von den  zahlreichen polnisch-schwedischen Kämpfen.

 

Das 18. Jahrhundert brachte die weitere politische Krise der Republik Polen mit sich. Dabei muss erwähnt werden, dass das 18. Jahrhundert für das Ober-Narew-Gebiet auch einen positiven Stempel trägt. Die im Brand zerstörten Choroszczer Güter gingen im Jahre 1709 in den Besitz des Großfeldherrn Jan Klemens Branicki. Der neue Besitzer erbaute dort seine Sommerresidenz. Er stiftete eine gemauerte barocke Dominikanerkirche, ein Krankenheim und eine unierte Kirche. Zu Branicki gehörte ebenso Tykocin, wo der Hetman große Bauinvestitionen, der barocken Urbanistik und Architektur entsprechend, unternommen hatte. Er lies einen Gebäudekomplex für den Getreidehandel errichten und die stadtliche Infrastruktur ausbauen. Die Branicki Güter entwickelten sich schnell, vor allem dank der großen Investitionen. Auf diesem Gebiet lebte eine Bevölkerung mit verschiedenen Glauben: katholisch, griechisch-katholisch, jüdisch. Die Städte Choroszcz und Tykocin waren die wichtigen wirtschaftlichen, kulturellen und religiösen Zentren. Jan Klemens Branicki verlieh zahlreiche Privilegien den aus verschiedenen Landsecken ankommenden Handwerkern, Künstlern und Geistlichen.

Das 18. Jahrhundert ging für Polen tragisch zu Ende. Im Jahre 1795 wurden alle Gebiete, die heute zur Initiative N.A.R.E.W. gehören, dem preußischen Teilungsgebiet zugeteilt.

 

Im 19. Jahrhundert wurden kraft des Vertrags in Tyl¿ aus dem Jahr 1807 die Linksufergebiete der Narew (Tykocin, Kobylin Borzymy, Soko³y und £apy) dem Warschauer Fürstentum und die Rechtsufergebiete (Choroszcz, Turo¶ñ Ko¶cielna und Sura¿) dem russischen Teilungsgebiet angeschlossen. Im Jahre 1815 wurde das Warschauer Fürstentum aufgrund des Wiener Kongresses zum Königreich Polen umgewandelt. Durch die Ober-Narew-Gebiete marschierte im Jahre 1812 die Napoleonarmee. Den Napoleoner Straßenzug kann man bis heute ansehen. Soko³y erhielt im Jahre 1827 dank der Bemühungen der Besitzerin, Marianna aus der Familie Kruszewski Markowski, die Stadtrechte.

 

Für die Unterstützung des Januaraufstandes wurden auf die Stadt Sura¿ Restriktionen auferlegt, indem eine Kontribution in Höhe von 1000 Rubeln verordnet wurde. Diese musste innerhalb einer Stunde gezahlt werden. Überdies wurden die Stadtrechte der Stadt weggenommen. Im Jahre 1867 wurden auch dem Ort Soko³y die Stadtrechte abgenommen.

Die Kurowski Güter, die sich heute in der Gemeinde Kobylin Borzymy befinden, gingen im Jahre 1832 in den Besitz von Stefan Roztworowski. Der neue Besitzer entwickelte energisch die Gutsgebiete (im Jahre 1865 zählten sie etwa 990 ha). Die am anderen Narew-Ufer liegenden Choroszcz-Güter wurden nach dem Tod von der Fürstin Branicka an die Familie Mostowski verkauft. Im Jahre 1840 entstand in Choroszcz die größte Tuch- und Hutfabrik in der Region. Mit der Entwicklung der Fabrik veränderte sich die Kultur- und Glaubensstruktur der Choroszczer Gemeinschaft. Im Jahre 1886 bekannten sich von 1512 Einwohnern 765 zum jüdischen Glauben, über 300 zum katholischen, etwa 200 zum protestantischen und auch etwa 200 zum griechisch-katholischen Glauben. Die Ortschaft Tykocin, die im Norden des N.A.R.E.W. Gebiets liegt, gehörte im 19. Jahrhundert der Adelsfamilien Potocki und Rostworowski. In den Jahren 1861-1862 wurde eine Eisenbahstrecke £apy-Bia³ystok gebaut, die ein Teil der Hauptverkehrslinie Warschau-Petersburg war. Gleichzeitig entstand in £apy ein prächtiger Bahnhof. Später im Rahmen einer französisch-belgischen Zusammenarbeit wurde hier eine Werkstatt für die laufenden Kontrollen von den Lokomotiven Depo eingerichtet. Zusammen mit dem Bau von Depo fing wieder eine neue Geschichte der Adelslandguts von £apy an. Nachdem die Eisenbahnlinie Brze¶æ-Ostro³êka- Grajewo-£apy errichtet worden waren, wurde die Stadt zu einem wichtigen strategischen Eisenbahnknoten. Ins Leben wurde eine Männerschule Eisen-Straßenschule berufen, in der die Ausbildung zwei Jahre dauerte. 

 

Im 20. Jahrhundert wurden die Ober-Narew-Gebiete wieder von weiteren Schicksalsschlägen getroffen. In den Jahren des I. Weltkriegs, im Jahre 1915, wurde der südlich gelegene Sura¿ vollständig zerstört. Die Choroszczer Tuch- und Hutsfabrik hörte mit dem Ausbruch des Kriegs und in Folge der wirtschaftlichen Stagnation und den Zerstörungen auf zu existieren. Die Einwohnerzahl verminderte sich um die Hälfte.

Eine sich am besten entwickelte Stadt von der Ober-Narew war in den Jahren zwischen den beiden Weltkriegen die Stadt £apy, vor allem dank des Ausbaus von den Eisenbahwerkstätten. In den Jahren 1921-1926 ließen sich in der Stadt £apy viele Eisenbahnfachleute, Bauingenieure, Spezialisten im Maschinenbau nieder. Nach dem Ausbau des Betriebs folgte ein großer Zulauf der Einwohner aus den umgebenden Ortschaften.  £apy wurde zu einer modernen Industriestadt, die hauptsächlich von Arbeitern und von ausgebildeten Spezialisten bowohnt war. Die 30-er Jahre des 20. Jahrhunderts brachten sehr wichtige Veränderungen für Choroszcz mit sich. Im Jahre 1930 wurden durch die Bemühungen von Dr. Zygmunt Brodowicz die alten Gebäuden der am Anfang des I. Weltkriegs außer Betrieb gesetzten Textilfabrik zur Krankenanstalt für die Psychischkranken adaptiert. Diese Anstalt beeinflusste die schnelle Stadtentwicklung in der Zwischenkriegszeit und wurde bis heute zu einem festen Bestandteil der Stadt.

 

Parallel zur Entwicklung von £apy und Choroszcz versuchte auch Sura¿, die damalige Hauptstadt des Landkreises Bielsk, ein der ältesten Orte in Podlasie, an Bedeutung zu gewinnen und nach den tragischen Ereignissen des II. Weltkrieg am Wiederaufbau zu arbeiten. Leider erreichte die Stadt nie wieder ihre frühere Bedeutung und im Jahre 1935 wurden Sura¿ die Stadtrechte abgesprochen.

 

Anders verlief das Schicksal von Kurowo, das im Jahre 1936 Boles³aw und Maria Zakrzewski kauften. Dank der vorgenommenen Investitionen funktionierte das Landgut Kurowskis bis zum Ausbruch des II. Weltkriegs einwandfrei. Am Kriegsanfang wurde Kurowo von der Roten Armee besetzt und die Sowjetregierung brachte im Landgut von Zakrzewskis ein Waisenheim unter. Die umlegenden Güter wurden in ein Kolchos umgewandelt. Seit dem Jahr 1941 wurde das Landgut durch die deutsche Verwaltung geführt und vielleicht deshalb im Krieg verschont. Das Landgut existiert bis heute.

 

Viel tragischer waren die Ereignisse in Choroszcz. In den Jahren 1939-1941 verschleppten die Sowjets einen großen Teil der Patienten der Psychiatrieanstalt. Der Rest wurde von den Nazis im Jahre 1941 erschossen. Maßengraben mit 4000 Opfern (Behinderten, Zivilbevölkerung, Partisanen und Geistlichen) befinden sich im nah gelegenen Wald in Nowosió³ki. Tykocin erlitt ebenso tragische Ereignisse im Krieg. Die Ortschaft wurde im großen Teil von Juden bewohnt, die von den deutschen Besatzern ermordet wurden. Vernichtet wurden etwa 1700 Personen hebräischen Glaubens. Ihre Gräber wurden im Wald in der Umgebung von £opuchowo gefunden. Im Jahre 1993 erschien im Israel ein Buch von Abraham Kapica. Der Überlebte beschreibt Ereignisse, die in der Nähe von Tykocin und £opuchowo am 25. und 26. August 1941 stattfanden.

 

Nach den tragischen Jahren des II. Weltkriegs entwickelten sich die Ober-Narew-Gemeinden in den Strukturen des kommunistischen Staates. Im Jahre 1950 wurden den Städten Soko³y und Tykocin Stadtrechte abgenommen. Die Einschätzung der Kriegsverluste zeigte, dass die Landgüter von Kurowo, Wirtschaftsgebäude, Park und Mühle, fast unangetastet vom vernichtenden Krieg geblieben waren. Auf dem erhaltenen Landgut wurde ein staatlicher Landwirtschaftshof Kurowo gegründet, der eine große Rolle in der Zucht- und Samenwirtschaft der Region spielte. Im Landgut Kurowo befindet sich seit dem Jahr 1996 der Sitz vom Narew Nationalpark. Im Jahre 1993 wurden dem Ort Tykocin die Stadtrechte zurückgegeben. Die Gemeinde ist heute ein Beispiel für eine vorbildliche Tourismusentwicklung in der Region der Ober-Narew.

 

 
 

 
   

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