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Gemeinde £apy


18-100 £apy
ul. Gen. W³adys³awa Sikorskiego 24
Tel.: Zentrale - (085) 715 22 51
Sekretariat und Bürgermeister - (085) 715-27-49
Fax: (085) 715 22 56


Internet:
www.lapy.podlaskie.pl
Email:
umlapy@wp.pl lub sekretariat@lapy.podlaskie.pl


Gemeindefläche: 128 km²
Einwohnerzahl: 23 525 Personen
Haushaltsanzahl: 1 283


 

Das Gebiet der Gemeinde £apy kennzeichnet sich durch eine vielfältige Bodenstruktur mit vielen Moränenhügeln, verschiedenen Anhöhen und Torfebenen, in welche sich das breite Narew-Tal einschneidet. Der Fluss bildet pittoreske Windungen und ist zugleich die östliche Gemeindegrenze. Das Flussgebiet in der Umgebung von £apy ist ein einmaliges Rückzugsgebiet, eine Mikroregion, die den Restbestand der ursprünglichen Natur repräsentiert. Daher herrscht Einigkeit, dass der Naturwert dieser einzigartigen Landschaft, populär Polnische Amazona genannt, die höchste Priorität in Schutz und Pflege verdient. Im Jahre 1996 wurde dieses Gebiet dem auf einer 74 km langen Strecke gebildeten Narew Nationalpark angeschlossen. Der Narew Nationalpark schützt das Flussnetz, die angelegenen Sumpfgebiete, Riedgraswiesen und Bruchwälder. Hier leben etwa 150 Vogelarten, wobei ein Teil von denen seltene und aussterbende Gattungen sind. Die Ufer und Sumpfgebiete sind dicht bewachsen, so dass sie für den Menschen unzugänglich sind. Das geringe Eingreifen in die Umweltveränderungen auf dem Gebiet der Gemeinde von £apy und ihre Tradition schaffen eine Grundlage für die Entwicklung des Landschaftstourismus.

 

In £apy ist die Vereinigung der Gemeinden von Ober-Narew aktiv. Sie fördert die Tourismuswerbung für die Region und für die am Fluss Narew liegenden Gebiete. Die Vereinigungsmitglieder sind sich dessen bewusst, dass eine wichtige Chance für die Entwicklung der Region im Tourismusverkehr zu sehen ist. Die faktische Geschichte von £apy reicht bis in das 15. Jahrhundert. Eine eigenständige Siedlung entstand hier jedoch erst um den Eisenbahnknoten im 19. Jahrhundert. Im Ersten Weltkrieg wurden die hier vorhandenen Eisenbahnwerkstätte in eine große Reparaturwerkstatt von Eisenbahnfahrzeugen umgewandelt. Für ihre Mitarbeiter wurden hier nach dem I. Weltkrieg zwei Siedlungen gebaut (£apy Osse und Wygwizdowo). Die erhaltenen Gebäude sind Beispiele „des polnischen Stils”. Dieser Stil vermittelt eine Suche nach modernem Ausdruck des Polentums in der Architektur und zeigt eine Verbindung der architektonischen Formen aus der Epoche des Barocks, der Renaissance und des Klassizismus. Für die lokale Integration der Bevölkerung hatte der Bau einer Kirche in den Jahren 1920-1927 nach dem Projekt von Kazimierz Skórewicz eine sehr wichtige Rolle gespielt. Die Gestalt der Kirche wurde ebenso nach den Eigenschaften „des polnische Stils” realisiert. Das ganze Gebäude besteht aus mehreren getrennten Teilen; im Inneren befindet sich ein Schiff mit zwei Kapellenreihen. In £apy wurden historische Holz- und Marmorhäuser aus dem Ende des 19. Jahrhundert bewahrt, die beispielhaft die kleinbürgerliche Architektur der damaligen Epoche repräsentieren.

 

Der Kanusport im Fluss Narew ist ungeheuer angenehm und spannend. Die besonderen Erlebnisse versichern große Flussgebiete und zahlreiche im Schilf versteckte Flussarme. Man kann Rundfahrten machen oder eine mehrtägliche Kanufahrt unternehmen. Der Angelsport kann man dagegen während des ganzen Jahres treiben. Die meisten Fischarten sind: Plötze, Hechte, Schleie und Barsche. Hier kann man auch Vögel in ihrer natürlichen Umwelt beobachten. Im Frühjahr und Herbst leben und suchen nach Nahrung im sumpfigen Flussgebiet von Narew außer den Brutarten auch sehr große Gruppen von Wandervögeln.

 

Die Wander- und Fahrradwege führen durch die touristisch interessantesten Gegenden. Der Flussabschnitt in der Nähe vom Dorf Bokin, genannt Szerokie, bildet hervorragende Fanggewässer. Die Ufer sind moorig und am besten beim Niederwasser erreichbar. Hier kommt eine große Zahl an Tieflandfischen vor. Im Dorf Uhowo wird das Narew-Tal von zwei Brücken und Deichen am Straßen- und Eisenbahnweg durchgeschnitten. Das Dorf ist wunderbar geeignet, um ein Kanuboot im Sportzentrum auszuleihen und eine Wildflussfahrt anzufangen. Von hier an kann man auch zu einer Wanderung in die Sumpfgebiete aufbrechen oder die Dauerausstellung von der Narewer Galerie besichtigen. P³onka Ko¶cielna ist ein Dorf am Rand des Narew Nationalparks, das durch ein Heiligtum zur Ehre der Gottesmutter berühmt ist. Im Sanktuarium befindet sich ein Wunderbild der Marias Himmelfahrt, um welches das religiöse Kult seit dem 17. Jahrhundert praktiziert wird. Der heutige Tempel im neogotischen Stil stammt aus dem Anfang des 20. Jahrhunderts; von der älteren Holzkirche ist lediglich eine Glocke aus dem Jahre 1800 zurückgeblieben. Im Kirchenarchiw befinden sich historische Protokolle, die fast Tausend wunderbare Heilungen aus den Jahren 1673-1785 belegen. Vor der Kirche steht ein Denkmal vom Jan III Sobieski, „dem würdigen Pilger zur Herrin von P³onka", das im Jahre 1983 zum 300. Jahrestag des Wiener Sieges aufgestellt wurde. Etwa ein halber Kilometer von der Kirche entfernt erreicht man einen Weg mit 15 Rosenkranzkapellen, der zur Quelle des Wunderwassers, genannt „zur Gnade”, führt. Dort steht ein Kreuz aus dem 19. Jahrhundert und eine im Jahre 1968 erbaute Kapelle mit der Kopie vom wunderbaren Bild der Muttergottes von P³onka.

 

In den letzten Jahren arbeitet die Gemeindevertretung an der Entwicklung und Modernisierung der Infrastruktur in der Stadt. Damit möchte sie die Lebensbedingungen der Einwohner verbessern und die Gemeinde für den Empfang der Investoren vorbereiten. Zunächst wurde die Abwasserreinigungsanlage modernisiert, womit ihre Bearbeitungskapazität um 10 Tausend  m³ pro Tag vergrößert wurde. Infolgedessen wurden die Bedingungen dafür geschaffen, um andere Dörfer aus der Gemeinde £apy und den benachbarten Gemeinden daran anzuschließen und noch zusätzliche Reserven für Produktionsbetriebe vorzubereiten. Nun wurde die Sanitärkanalisation im unmittelbar gelegenen Dorf Uhowo am Fluss Narew beendet. Die Verwaltung beabsichtigt dieses Dorf als ein größeres Erholungszentrum zu gestalten. An das Sanitärnetz wurden außerdem andere Dörfer angeschlossen, das bis zur Grenze mit der Gemeinde Sura¿ reicht (Länge etwa 5,5 km). Der Bau der sanitären Kanalisation mit der Länge von etwa 12 km verbindet heute die Abwasserreinigungsanlage von £apy mit der Gemeinde Po¶wiêtne. Es entstehen weiterhin neue Kollektoren in der Stadt. Die andere wichtige Investition betrifft die Modernisierung vom System des Heizkraftwerks. In kaum einem Jahr entstand eine Gashauptleitung um die Stadt herum. Sie führte Gas zu allen vorhandenen Kohlenheizanlagen zu, die durch den Betrieb der Wärmeenergie bedient waren. Die Kohlenheizanlagen wurden infolgedessen geschlossen. An ihre Stelle wurden moderne Gasanlagen, Wärmeknoten und Heizanlagen für Biomasse mit einer Leistung von über 4 Megawatt eingeführt. Des Weiteren wurde ein etwa 6 km langes Wärmenetz mit präisolierten Rohren ergänzt. Die Bewohner wurden mit einer stabilen Heizung versorgt. Das Projekt fand eine große Anerkennung vom Ökofond und erhielt finanzielle Unterstützung in Höhe von 3,4 Millionen z³. Die Verwirklichung der großen Investitionen wurde nur mit bedeutenden finanziellen Mitteln möglich, um welche die Gemeinde stets bei Stiftungen und Fonds wirbt, die proökologische Investitionen fördern. Die Realisierung des dargestellten Projekts wurde auch von der Landesregierung hoch anerkannt. Der Gemeinde wurde dafür ein Preis und den Titel „Führer der Polnischen Ökologie 2003” wie auch die Auszeichnung im Wettbewerb „Unsere Gemeinde in Europa” zuteil. Der eingeschlagene Weg der Förderung der ökologischen Lösungen wurde fortgesetzt, indem die aus den Preisen und Wettbewerben erhaltenen Mitteln für die Realisierung eines modernen Abfalllagerplatzes bestimmt wurden. Sein Bau wurde im Juni 2004 beendet. Um die touristische Attraktivität und Investitionsmöglichkeiten des Gebiets zu erhöhen, werden weitere ökologische Investitionen vorgenommen, hauptsächlich der Bau einer Sanitärkanalisation und die Wärmemodernisierung von Gemeindegebäuden. Seit Juni 2004 erhielt die Gemeinde £apy das Recht für Nutzung des Förderzeichens „Die Grünen Lungen Polens”.

 

Kulturelle Veranstaltungen in der Stadt und in der Gemeinde £apy:

·     Theaterwoche von £apy; Vorstellung der Errungenschaften der jugendlichen Liebhabertheater - März

·     Internationales Musikfest der religiösen Lieder "Te Deum von £apy", Festival der Chormusik - April

·     Erdtage – ökologisch-edukative Veranstaltungsreihe, u.a. Übersicht der ökologischen Schultheaters - April

·     Tage von £apy - Juni

·     Johannisfeuer in Uhowo; ein Freilichtsfest am Fluss Narew; Johannisfeier über die ganze Nacht durch - Juni

·     Sobieski unter P³onka; Freilichtveranstaltung in einem Dorf in der Nähe von £apy, welches der König Jan III Sobieski vor dem Aufbruch nach Wien besuchte - Juli

·     Der große Sommerjahrmarkt mit der Zeitung von £apy; eine Veranstaltung, an der Waren der Handwerker und Volkskünstler präsentiert werden - August

·     „Welstag" – Freizeitveranstaltung im Freien im Dorf Bokiny - August

·     Herbst von Narew; Veranstaltungsreihe mit ökologischen Themen, die Natur- und Kulturwerte des Narew Tals verbreiten - September

·     Der polnische Wettbewerb des Gesellschaftstanzes "Tan-Tan" - Oktober

·     Herbststimmungen, Treffen mit der gesungenen Poesie; Übersicht der Musikgruppen und Sänger - November

·     Übersicht der Liebhaberfilme - Dezember

·     Der Veranstalter von diesen Veranstaltungen ist das Kulturhaus in £apy.


Nowy Rynek 15
Tel. 085 715-23-00
Fax. 085 715-20-71

Email:
domkulturylapy@data.pl

 

 

 
   

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