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Narwiañska Akcja Rozwoju

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Natur


 

Die Einwohner des Gebiets von der Partnerschaft N.A.R.E.W., im Narew-Tal gelegen, weisen bei der Frage, was sie verbindet, auf den Fluss Narew und den Narew Nationalpark hin. Es ist eine Tiefebene, auf der Wiesen, Wälder, Sümpfe und Moorgebiete vorkommen. Auf diesem Gebiet beschäftigt sich die Bevölkerung außer mit der traditionellen Landwirtschaft, auch mit der Fischerei, Korbmacherei, Jägerei. Hier treten außerdem viele Naturdenkmäler auf. Die Einwohner der Partnerschaft haben die Kenntnisse über Flora und Fauna wie auch über viele Pflanzen- und Tiergattungen. Das Narew-Tal in den Grenzen des Narew Nationalsparks erfüllt die Kriterien, die das Gebiet als eine Bruttstätte von den Wasser- und Sumpfvögeln mit internationaler und europäischer Bedeutung qualifizieren. Das Tal ist eine Brutregion von über 1% der europäischen Population von mindestens 10 Vogelgattungen, darin von Rohrdommel, Knäkente, Sumpfgeier, Wiesengeier, kleinem Sumfhuhn, Tüpfelsumpfhuhn und Doppelschnepfe. Außerdem ist die Region eine Fortpflanzungsstätte der drei vom Aussterben bedrohten Vogelgattungen auf der Weltskala: Des Seeadlers, Wachtelkönigs und Seggenrohrsängers. 

 

Seit vielen Jahrhunderten waren die Sumpfwiesen von den Einwohnern der Ober-Narew Dörfer genutzt. Das Mähen und Heusammeln, das im Sommer mit einem Boot und im Winter mit Schlitten ausgeführt wurde, war ein verbindendes Element des Zusammenlebens der Bauern mit dem wilden Narew-Tal. Das Unterlassen der Nutzung von den Gebieten am Fluss, das um die Wende von den 70-er auf die 80er Jahre stattfand, verursachte sehr gravierende und ungünstige Veränderungen. Diese bildeten die Hauptbedrohung für die Fauna und Flora (u.a. für den Seggenrohrsänger und Sumpfgeier) heraus. Die Veränderungen beeinflussten das allmählige Zurückgehen der mit niedriger Planzenwelt bewachsenen Gebiete, die ihrerseits einen Lebensraum für viele Wasser- und Sumpfvogelgattungen bildeten und ein wichtiger Erholungsplatz und ein Raum für Nahrungssuche in der Zeit der Frühjahrsdurchflüge waren. Das Rohren und das Verbreiten der Bepflanzung mit Sträuchern und Bäumen hat nicht nur eine phitosoziologische Bedeutung, aber auch eine ornithologische. Bedeutungsvoll ist ebenso der Einfluss von der Umweltverschmutzung und die Notwendigkeit vom Umweltschutz. Die Einwohner beobachten, dass in den letzten Jahren deutlich die Vögelzahl zurückgegangen ist, die mit Wasser und Flussgebiet verbunden sind. Damit verminderte sich die ornithologische Beobachtungsattraktivität, die so oft durch die Touristen gesucht wird. Um die schlechten Veränderungen zu stoppen, wird nun das Mähen von den Schilfrohren durch den Narew Nationalpark von Hand ausgeführt, was im Rahmen eines von NFO¦iGW finanzierten Projekts durchgeführt wird. Dies beschränkt in gewisser Weise die Vernichtung von den Pflanzen und Büschen. Die währenddessen entstandene Biomasse von den geschnittenen Pflanzen wird jedoch häufig nicht wirtschaftlich ausgenutzt und sogar als ein Abfall betrachtet, der einer besonderen Entsorgung unterliegt.

 

Aufgrund der beschriebenen Situation werden als die künftigen Einwohneraktivitäten im Rahmen der Realisierung von ZSROW auf dem Gebiet der Partnerschaft N.A.R.E.W. die Schritte für den Naturschutz durch die Bildung und Unternehmensentwicklung mit der Nutzung der natürlichen Ressourcen geplant.

 

 

NATUR 2000
Das Wesentliche für die Realisierung der Initiative LEADER+ auf dem Gebiet LGD N.A.R.E.W. ist die Teilnahme der zum Naturnetz 2000 gehörenden Gebiete. Dies betont die Qualität der natürlichen Umwelt. Unter dem Schutz steht die Natur sowohl im Rahmen der Vogelschutz-Richtlinie (Richtlinie des Rates Nr. 79/409/EWG bezüglich des Schutzes von den Wildvögeln) und gleichzeitig die Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie (Spezielle Schutzgebiete (SOO) wurden aufgrund der Richtlinie des Rates Nr. 92/43/EWG betreffs des Schutzes von den natürlichen Wohnstätten der wilden Fauna und Flora bestimmt). Damit wird der Naturwert des Gebiets betont. Auf dem Handlungsgebiet von LGD N.A.R.E.W. wurden zu den unter dem Schutz stehenden Gebieten im Rahmen des Netzes Natur 2000 folgende Gebiete gerechnet: 

  • Das Gebiet des Narew Nationalparks mit der Fläche von 6810 ha, geschützt kraft der Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie, Nr. PLH 200003;

  • Das Narew-Sumpftal mit der Fläche von 25 477 ha, geschützt kraft der Vogelschutz-Richtlinie, Nr. PLB 200001.

Die Gebiete des Netz Natur 2000 umfassen das Sumpf- und Flussgebiet von der Narew und die daran gelegenen Gebiete. Administrativ gehören sie zu den sieben Gemeinden, auf deren Gebiet der Narew Nationalpark und seine Schutzumhüllung liegen.

Der wichtigste Faktor für die Qualifikation der jeweiligen Gebiete war der Wert der hiesigen Natur. Die wirtschaftlichen und sozialen Bedürfnisse der Einwohner waren nicht als die Priorität betrachtet. Die Einwohner von der Partnerschaft N.A.R.E.W. wissen langsam den Wert von den zum Netz gehörenden Gebieten zu schätzen. Sie erkennen auch die Möglichkeiten, welche die unmittelbare Nähe dieser Gebiete mit sich bringen.

 

 

 
   

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