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Gemeinde Sura¿


18-105 Sura¿
ul. 11-go Listopada 16
Tel/Fax (085) 650 31 84


Email:
suraz@zgwrp.org.pl

Gemeindefläche: 76 km²
Einwohnerzahl: 2171
Haushaltsanzahl: 92


 

Die Gemeinde Sura¿ liegt im Urstromtal der Narew. Sie umfasst das Sumpfgebiet der Ober-Narew, das seit dem Jahr 1996 unter Schutz des Narew Nationalparks steht. Hier fängt der 45 Kilometer lange Wasserweg an, der bei  Paddlern und Kanuten beliebt ist. Der Wasserweg führt durch den Park bis nach Rzêdzian. Die Touristen werden durch besondere Eigenschaften des Gebiets angelockt wie die saubere Luft, angenehme Luftfeuchtigkeit und den großen Gehalt an ähterischen Ölen, die durch die Wald- und Feldpflanzen ausgeschieden werden. Auf dem Gemeindegebiet und vor allem in der Gegend von Doktorce stehen etwa 500 agrotouristische Übernachtungsplätze zur Verfügung. Die beschrifteten Fahrrad-, Wander und Paddelwege laden ein, die wunderschöne Gegend zu besuchen.

 

Die Gemeindevertreter engagieren sich lebhaft für die ökologische Erhaltung und Gestaltung der Infrastruktur. Information und ökologische Erziehung der Jugend stehen ganz oben auf der Prioritätenliste. Im Jahre 2002 wurde die Kanalisation der Stadt Sura¿ vollständig ausgebaut. Außerdem ist der Bau von Abwasserreinigungsanlagen geplant und die Verringerung der CO2-Emission durch den Ersatz der alten  Kohleheizanlage durch eine moderne energieeffiziente und saubere Ölfeueranlage im Stadt- und Gemeindekulturhaus in Sura¿ vorhergesehen. In der Stadt Sura¿ realisiert man die ökologischen Projekte auch auf eine andere interessante Art und Weise. Jedes Jahr werden regelmäßig verschiedene proökologische Veranstaltungen, Wettbewerbe oder Feste organisiert. Zum Beispiel: „Die Tage des Nationalparks“ in der zweiten Mai Hälfte, das Projekt „Saubere Landschaft“, eine groß angelegte Säuberungsaktion des gesamten Geländes, „Das Aufräumen der Welt” im September, ein Wettbewerb für Herstellung ökologischer Kleidungsstücke oder eines Tiers aus regenerativen Rohstoffen, der Wettbewerb  ökologischen Wissens im Mai, der Tag der Erde im April, Fotografiewettbewerb „Die schönsten Plätze in der Gemeinde” im Mai, das Projekt „Schulische Kräutergärten” von April bis September, Kunstwettbewerb „Störchenwelt” im Februar, ein Bildungsprojekt „Der Storch”, in dem die Storchnester inventarisiert und ihre Population auf dem Gemeindegebiet beobachtet werden. Schließlich wird eine Sammelaktion von Recycling- Rohstoffen im April durchgeführt.

Die meisten Sehenswürdigkeitskomplexe in Podlasie kommen auf dem Gebiet des heute sehr kleinen Städtchens Sura¿ vor. Dies wundert nicht, wenn man seine reiche historische Tradition betrachtet. Städtebaulich auf den Stadtbau bezogen besteht die Stadt aus zwei Teilen, die durch den Fluss Narew geteilt werden: Das linke Ufergebiet sog. „lacki” und das rechte Ufergebiet sog. „ruski”. Diese Teilung entstand um die Wende des 15. zum 16. Jahrhundert, als der König Kazimierz Jagielloñczyk der Siedlung die Stadtrechte verlieh.

 

Im 16. Jahrhundert war Sura¿ ein beliebter Aufenthaltsort der Königin Bona. Heute steht dort noch eine gut erhaltene mittelalterliche Burgruine, genannt „Berg der Königin Bona“. In der Nähe befindet sich die Fronleichnamkirche aus dem Jahre 1878 mit einer Innenausstattung im Barockstil. Beachtenswert ist hier eine wunderbare Christusfigur von Christi aus Nazareth. Eine sich am rechten Ufer befundene Synagoge und eine griechisch-katholische Kirche wurden leider nicht erhalten. Hinterblieben sind lediglich Friedhöfe, die auf die frühere ethnische Vielfalt dieser Gebiete hinweisen. Unbedingt soll man auch das private Museum von Wiktor Litwiñczuk besichtigen, das eine große Sammlung von geologischen, archeologischen und historischen Exponaten ausstellt. Die Gegenstände kommen vor allem aus dem breiten Narew-Tal und der Gegend um Sura¿ herum. Die Sammlung ist sehr vielfältig: Pfeilspitzen aus Stein, Pfeile, Stein- und Holzwerkzeuge des Alltags, Überreste von Fosiltieren sowie ethnografische Denkmäler. Ihre besondere Bedeutung bestätigt das große Interesse von Archeologen, Historikern und Journalisten.

 
 

 
   

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