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Gemeinde
Turo¶ñ Ko¶cielna
18-106 Turo¶ñ Ko¶cielna
ul. Bia³ostocka 5
Tel. (085) 715 80 00
Fax. (085) 715 80 01
Email:
turosn_koscielna@zgwrp.org.pl
oder
wojt.turosn_koscielna.bia@gminypolskie.pl
Gemeindefläche: 140 km²
Einwohnerzahl: 5 132
Haushaltsanzahl: 199
Etwa ⅓ der
Gemeindefläche von Turo¶ñ Ko¶cielna liegt auf dem Gebiet vom Narew
Nationalpark, der andere Teil umhüllt den Park. Große Waldgebiete im
nord-östlichen Teil der Gemeinde bilden eine Schutzzone für die nah
gelegene Stadt Bia³ystok. Die Bevölkerung lebt hauptsächlich von der
Landwirtschaft. Wegen der Lage mitten im Schutzgebiet gewinnt der
Tourismus immer mehr an Bedeutung und kann zur zweiten wichtigen
Entwicklungsrichtung werden. Die Gemeinde Turo¶ñ Ko¶cielna besitzt
sehr gute Naturbedingungen, um den Tourismusverkehr zu beleben. Die
vielfältige Geländebeschaffenheit hat einen Wellen- und
Hügelcharakter und steigt deutlich zur Bergseite in die Richtung zum
Narew-Tal ab. Im Sumpfgebiet leben über 150 Vogelgattungen. Die
Wälder bedecken 25% der Gemeindefläche und sind reich am Unterholz.
Die geringe Luftverschmutzung verdankt die Gegend dem gänzlichen
Ausschluss der Industrie. Um die Natur aufrechtzuerhalten, bemüht
sich die Gemeinde über die ökologischen Fragen nachzudenken und
entsprechende ökologische Infrastrukturlösungen zu suchen. Über die
Sanitärkanalisation disponieren heute folgende Ortschaften: Turo¶ñ
Ko¶cielna, Turo¶ñ Dolna, Iwanówka, Juraszki und Pomigacze, die
insgesamt eine Länge von 22,2 km hat und 412 Haushalte verbindet.
Die Pläne sehen vor, bis zum Jahr 2015 alle anderen 28 Ortschaften
an die vorhandenen Kanalisationsleitungen anzuschließen. Im Jahr
2004 wurde mit der Thermomodernisierung der Gemeindegebäude wie
Grundschule in Niewodnica Ko¶cielna, To³cze, Czaczki Ma³e, Turo¶ñ
Ko¶cielna, Gebäude des Gemeindeamts und Gesundheitszentrums in
Turo¶ñ Ko¶cielna begonnen. Geplant wird auch die Sanierung eines
Grundschulgebäudes in Turo¶ñ Dolny. Das nächste Problem in der
Gemeinde stellen die Abfälle dar. Seit dem Jahr 1999 wird
Mülltrennung praktiziert, wofür 34 spezielle Müllpoints mit 67
Müllbehältern zur Verfügung stehen. Es werden gesammelt Glas,
Kunststoff und Altpapier. Das proökologische Engagement der Gemeinde
wurde bereits vom Nationalen Umweltschutz- und
Wasserwirtschaftsfonds anerkannt. Im Jahre 2001 bekam die Gemeinde
einen Preis und eine Auszeichnung in der zweiten Edition des
Wettbewerbs NFO¦iGW für „Die beste Lösung für Wasser- und
Abwasserwirtschaft auf den Landsgebieten”.
Ein reiches
Wanderwegnetz ermöglicht die Entwicklung des Wandern-, Fahrrads- und
Paddelbootstourismus, der auf den intensiven Kontakt mit Landschaft
und Natur und auf Erholung durch das Zusammensein mit ihr
ausgerichtet ist. Zwischen den alten Parkbäumen des damaligen
Adelshauses in Turo¶ñ verbreitet sich das Spätbarocker Jagdhaus aus
der Wende von 60-er auf die 70-er Jahre des 18. Jahrhunderts. Ein
untypischer Stil dieses Landhauses lässt vermuten, dass es eher ein
Gartenpavillon als ein Jägersitz war. Als die Güter von Turo¶ñ noch
dicht bewachsen waren, brachten die Jäger von hier aus auf die
Hochjagd auf. Dieses nach den Zerstörungen des II. Weltkriegs
wiederaufgebaute Gebäude bildet heute eine wertvolle
Sehenswürdigkeit mit erhaltenen Bauelementen, die für den
spätbarocken Stil charakteristisch sind. Im Gebäude befindet sich
heute Standesamt und Gemeindekulturhaus. Ein historisches Beispiel
der griechisch-katholischen Kirchenkunst zeigt ausgezeichnet die
griechisch-katholische Sant Nikolaus Holzkirche in Topilec aus dem
17. Jahrhundert. Die Kirche ist mit einer Feldsteinmauer umgeben,
wie auch der nah gelegene Friedhof. Bis zum Zweiten Weltkrieg befand
sich hier eine durch die Bevölkerung verehrte wunderbare Ikone des
Heiligen Nikolaus. Das Gemälde ist seit dem Krieg verschollen.
In der Nähe des
Dorfes Topilec mündet der Fluss Czaplinianka in die Narew, der große
Teichkomplexe mit Fischen verstärkt. Im Fischerhof gibt es einen
Fischgrillstand und Angelmöglichkeiten.
Andere Sehenswürdigkeiten:
-
Dreifaltigkeitskirche in
Turo¶ñ Ko¶cielny
-
Antoniuskirche in Niewodnica
Ko¶cielna
-
griechisch-katholische Barbarakapelle vom Ende des 18.
Jahrhunderts im Dorf Baciuty
-
Mittelalterlicher Friedhof, Windmühle und Denkmalfelsen in Bojary
-
Reste vom
Park und Vorwerk aus dem 19.
Jahrhundert in Markowszczy¼nia
Die Investitionen
umfassen ebenfalls Bildungsobjekte. Im Jahr 1999 wurde ein Gebäude
abgegeben, wo nun eine Schule untergebracht wurde. Den
Lebensstandard der Bevölkerung erhöhen zahlreiche Investitionen wie
etwa die Versorgung der Grundstücke mit Gas und Strom. Dies zieht
einzelne Investoren an, die hier Grundstücke kaufen und
Einfamilienhäuser bauen.